Die Interaktion von Mensch und Maschine.

Täglich nutzen wir Smartphones, Navigationssysteme und Sprachsteuerungen. Wir haben unsere Daten in der Cloud, arbeiten Hand in Hand mit Maschinen und Programmen. Slack-Channel haben unsere Mittagspausen, WhatsApp-Gruppen unsere Wochenende auf dem Gewissen. Heute reisen wir nach Skandinavien und betreiben Digital-Detox. Morgen bauen wir Handytürme und echauffieren uns dabei über die gesponserten Beiträge in unseren sozialen Feeds.In Seattle stehen Menschen Schlange um bei Amazon Go einzukaufen – einem Supermarkt der verspricht, an der Kasse endlich nicht mehr in der Schlange stehen zu müssen.

Derweil bringt die Interaktion mit menschlich anmutenden Robotern Utopisten ins Schwitzen. Nicht kontrollierbare und undurchsichtige künstliche Intelligenzen und neuronale Netze versetzten Zweifler in Angst und Schrecken. Tüftler und Nerds basteln gleichzeitig am Menschen 2.0 und setzten sich RFID-Chips ein, um mit einer Berührung ihre Haustür öffnen zu können.

Sind vernetzte Systeme bald so komplex, dass sie sich nicht nur selber, sondern uns gleich mit steuern? Oder bietet die Technologie endlich unendliche Möglichkeiten für jeden Menschen unabhängig seiner Herkunft? Die Frage ist: Bauen wir die Menschmaschine oder den Maschinenmensch? Und für wen eigentlich? Und was zur Hölle treibt eigentlich Boston Dynamics?

By | 2018-07-04T10:18:13+00:00 Juni 1st, 2017|Festival Update|